Freie Inhalte im Netz

Freie Inhalte im Netz
– wo finde ich die und was darf ich damit machen?

Das Internet bietet Zugriff auf vielfältige Inhalte – Musik, Filme und jegliche Art von Informationen. Doch nicht immer ist auch erlaubt, was naheliegend scheint und kann in der Praxis teure Folgen haben …
Auf der sicheren Seite ist man mit den Creative Commons (CC) – freien Lizenzen, die sich am Prinzip des Teilens und des kreativen Austausches orientieren.
Einen ersten Einstieg zum Thema findet ihr hier:
www.vincentino.de/wordpress/urhebergerechtigkeit

URHEBERRECHT – Wo finde ich Bild-, Ton- und Videomaterial
im Internet, das ich verwenden darf? Hier eine Übersichtsseite
für die Suche nach CC-lizensierten Materialquellen:
search.creativecommons.org

Freie Musik im Free Music Archive:
www.freemusicarchive.org

Atmosphären – Geräusche – Instrumente …
www.hoerspielbox.de

Tonarchiv – Sounds, Musikloops, Samples …
www.tonarchiv.net/index.php?

Bensound Royalty Free Music:
http://www.bensound.com

Kostenloses Streaming/Kostenloser download:
www.jamendo.com

Hier findet ihr weitere Informationen zum Urheberrecht
und
Creative Commons (CC)-Lizenzen:

Informationsangebot zum Urheberrecht in der digitalen Welt:
www.irights.info

Website von Creative Commons Deutschland:
www.creativecommons.de

GOOD COPY BAD COPY
[60-minütiger Dokumentarfilm von Henrik Moltke]
http://vimeo.com/7833058

Falsche Nachrichten

Hasip und Ibo

Im Interview am 21.3.2017 in der Flüchtlingsunterkunft in der Gerlingerstraße haben wir Alaa die Frage gestellt, was falsche Nachrichten sind und was er davon weiß.

Er antwortete:

Wenn eine Nachricht nicht der Wahrheit entspricht, dann sollte sie nicht veröffentlicht werden, weil falsche Information Konsequenzen nach sich ziehen: Die Menschen sind dann falsch informiert.

Dann muss eine gerechte Strafe gefunden werden. Es sollte öffentlich gemacht werden, dass eine Person Desinformationen verbreitet hat. Falls es aber Tippfehler waren oder wenn jemand in der Zeile verrutscht ist, dann muss man diesen Fehler anerkennen und anschliessend ausbügeln. Das heißt, eine „Richtigstellung“ hinzufügen.

Wenn es aber beabsichtigt ist, sollte man dies kennzeichnen.

Heimat

Was bedeutet für uns „Heimat“?
Wir haben zu diesem Thema kurze Texte erstellt und in Gruppenarbeit Videoclips mit der app „Legend“ (Android) auf Smartphones und Tablets produziert.

Mit Clips von Adnan, Mariam, Evin, Olukemi, Hedyen, Jason, Burak, Almira, Lamis, Esraa, Habiba, Lirije, Ibrahim, Nazar, Nancy, Fjolla, Ahmed, Mustafa, Razan, Bilal-Dave, Hasip, Tamara, Fidan, Vanesa, Ahmad, Yassin, Aylin, Ahmed, Enalta und Ömer.

Vielen Dank für die tolle Musik an Kai Engel (Track „Chance“ aus
dem Album „The Run“) www.freemusicarchive.org/music/Kai_Engel

Der Wald brennt! Was macht ein Journalist?

Bilal und Adnan

Geräusche: selbst aufgenommen und aus der hoerspielbox.de ausgewählt.

Zum journalistischen Arbeiten haben wir Christian Schwägerl befragt. Er erklärt uns, was ein Journalist macht, wenn zum Beispiel der Wald anfängt zu brennen:

 

Er erklärte uns auch, dass Journalist ein gefährlicher Beruf sein kann:

Ein Waldbrand ist also eher harmlos. Richtig gefährlich wird es, wenn man als Journalist in Krisengebieten arbeitet.

Die Szene mit dem Waldbrand haben wir nachgespielt. Haben wir etwas von Christians Tipps vergessen? Hört gut zu!

 

 

Bildquelle: commons.wikimedia.org

Vielleicht besser als Turnhallen?!

von Vanesa und Esraa

Wir haben mit der Sozialarbeiterin Merle Amelung ein Interview geführt. Sie arbeitet in dem Flüchtlingsheim der Gerlingerstraße. Wir haben erfahren, dass die meisten Flüchtlinge junge Männer und im Durchschnitt 18-30 Jahre alt sind.

Außerdem fühlen sich die geflüchteten Menschen etwas wohler, da sie jetzt mehr Privatsphäre haben als vorher, als sie noch in Turnhallen lebten, erklärte uns Merle:

Es leben dort allein gereiste Frauen und Männer, die getrennt in einem Container leben. Sie sagte: „Menschen die nicht verwandt sind, leben in unterschiedlichen Containern!“ Jeweils circa 4 Personen leben in einem Container.

Es ist eine schwierige Frage, ob sich die Menschen  in den Containern wohler  fühlen als in den Turnhallen.Wir haben lange darüber nachgedacht.

Bildquelle:commons.wikimedia.org

Gute Journalisten? – Ein Tipp von Alaa

Yassin & Fidan

Wie kann man ein guter Journalist sein? Wir befragten Alaa, einen irakischen Journalisten, der nach Deutschland gekommen ist.

Der erfahrene Journalist meint damit, dass man als Journalist nicht für Geld oder sonstiges einfach Falschnachrichten oder eine Nachricht mit ein paar erfundenen  Details verbreitet. Man soll mit kompletter Neutralität die Nachrichten richtig verbreiten. Man muss die Informationen auch auf ihre Richtigkeit überprüfen.

Weiterführend zu empfehlen: Ahmed Rautzenberg-EL-Harrazins Tipps

Bildquelle: polizeibericht.com

 

Unterschiede im journalistischen Arbeiten: Deutschland und Irak

Die Klasse 8c war am 21.03.2017 in der Flüchtlingsunterkunft an der Gerlinger Straße und hat einen irakischen Journalisten namens Alaa interviewt. Wir beide haben uns auf das Thema Meinungsfreiheit im Irak fokussiert. Wir haben ihm die Frage gestellt :

Wir wissen, dass in Deutschland die Meinung nicht unterdrückt wird und finden es gut, dass Menschen ihre Meinung frei äußern dürfen.

Wir haben festgestellt, dass im Irak die Meinung anderer Menschen meistens unterdrückt wird, z.B. wie bei Alaa.

Weiterführend:

Rangliste der Pressefreiheit der NGO Reporter ohne Grenzen

Almira & Hedyen

Was ist Heimat für uns?

Heimat ist für die meisten von uns ein Ort, an dem wir uns wohl fühlen und wo unsere Familien leben. In der Heimat kann es regnen, schneien und donnern, aber mit den besonderen Menschen, die dort wohnen, scheint an jedem Tag die Sonne.

Ähnliches Foto

Heimat muss nicht der Ort sein, wo man geboren wurde. Sie kann auch dort sein, wo man sich am meisten wohl fühlt und man in Freiheit leben kann.  Heimat ist aber nicht nur ein Ort, sondern auch ein Gefühl, das fast jeder Mensch kennt, z.B Geborgenheit, Wohlgefühl, Sicherheit, Freiheit etc.

Man kann von einem Ort ausgeschlossen werden, aber das Gefühl von Heimat kann man nicht verlieren. Heimat, ein Ort, wo es sich lohnt zu kämpfen.

Ähnliches Foto

Autoren: Ahmad Moussa und Kemi Anetor

Was ist ein/-e gute/-r Journalist/-in?

Meine Tipps:

In den vergangenen Wochen war ich selbst ein Journalist und habe gelernt, was einen guten Journalist auszeichnet:
1. Zunächst einmal muss er neugierig, motiviert, wissbegierig sein.

2. Er braucht eine gute Schulbildung.

3.Er kann ein journalistisches Studium machen, wenn er mehr über journalistische Arbeit erfahren will.

4.Er sollte nicht nur sehr gut Deutsch, sondern mindestens gut Englisch sprechen, um Personen aus verschiedenen Ländern interviewen und über sie berichten zu können.

5.Er muss sich immer informieren, das heißt viele Bücher und Zeitungen lesen (Medien).

6.Auch kann er in verschiedene Länder reisen, um die Situation dort kennen zu lernen. Wenn er z.B. nach Syrien reisen will, kann er  dort einen persönlichen Eindruck von der Situation erhalten.

7.Er sollte sich für Politik, Wirtschaft, Kultur, eigentlich für alles interessieren.

8. Und der Meinungen von vielen verschiedenen Leuten hören. Er sollte soziale Kontakte suchen.

9.Er muss viel fragen und darf nicht die erstbeste Antwort akzeptieren, sondern er muss den Dingen auf den Grund gehen. Das heißt, er muss versuchen, die Wahrheit herauszufinden. Er muss sich seiner Verantwortung bewusst sein.

10.Manchmal muss ein Journalist mutig sein, z.B. wenn er aus Syrien berichten will.

 

Ahmed Rautzenberg-EL-Harrazin 😉

Was erzählen wir mit welchen O-Tönen?

Tonspuren sind Papierschnipseln gar nicht so unähnlich. Gerade arbeitet sich die Audio-Gruppe durch das Interviewmaterial, das beim Besuch im Tempohome aufgenommen wurde. Dabei wird entschieden: Was wollen wir erzählen? Welche O-Töne schneiden wir aus dem Material heraus? Und: Erstellen wir einen reinen Audiobeitrag (wie hier auf dradiokultur) oder eine Mischung (Text & Ton, wie z.B. hier auf himbeer-magazin.de)?

Wir nutzen dafür „Audacity“ (kostenloses Open Source-Programm für die Tonbearbeitung und zum Aufnehmen von Audiodateien
www.audacity.de

Hier könnt ihr Euch in einem Tutorial von Philipp Collin auf youtube die wichtigsten Programmfunktionen und Short Cuts in 312 Sekunden  🙂 anschauen.

Audiobeiträge bestehen aus:

  • Text (bzw. gelesenes, gesprochenes Wort)
  • O-Tönen („Originaltöne“ eines Interviewpartners)
  • Geräuschen/ „Atmos“ (selbst aufnehmen oder unter www. hörspielbox.de herunterladen)
  • Musik (ccmixter.org, jamendo.de, freesound.org etc.)

Hörbeispiele findet Ihr auf deutschlandradiokultur.de und den Websites aller neun Landesrundfunkanstalten (z.B. wdr.de). Journalistische Radiobeiträge sind meist nicht länger als 6 Minuten. Die Journalisten beantworten dabei stets alle „W-Fragen“ (Was, Wer, Wo, Wann, Wie, Warum und: Welche Quellen gibt es?) Umfangreichere Dokumentationen findet Ihr unter den Rubriken „Dokumentation/ Feature“.

Noch aufwändigere Produktionen haben meist eine eigene Website. So auch die Radio-Dokumentation von Katrin Moll (Produktion Deutschlandradio und SWR2, 2014): Kids. Berlin Kreuzberg. 7 Mädchen. 365 Tage. Die Autorin hat sieben Mädchen ein Jahr lang begleitet und daraus eine Audio-Serie erstellt.

 

Einrichtung im Flüchtlingsheim

Hallo ,

wir erzählen euch etwas über unseren Ausflug in der Gerlinger Straße „Die Ausstattung der Flüchtlinge“ .  Als wir am Ziel angekommen sind sahen wir ein großes Feld mit gleichaussehenden Unterkünften/Containern  . Wir wurden freundlich empfangen . Unser erster Eindruck war positiv da wir echt erstaunt waren das so viele Flüchtlinge ein Dach auf dem Kopf haben .  Alle Container sehen gleich aus . Die Einrichtung  war sehr neutral gehalten , jedoch hatten wir die anderen Unterkünfte nicht von innen sehen können aber wir haben auf der Internet Seite der Gerlinger Straße gesehen das die Räume gleichberechtigt aufgeteilt bzw. eingerichtet sind . Wenn die Flüchtlinge ihre Einrichtungen verlassen dann müssen sie sich vorher noch abmelden bevor sie die Unterkunft verlassen .

 

Anonym

 

Worum geht es im Buch ,,11 drohende Kriege“?

Frage:

Mit welchem Gedanken schrieb Christian Schwägerl das Buch?

N: Ich habe mir ein paar Seiten des Buches „die 11 drohenden Kriege“ durchgelesen und mein Fazit dazu abgeben

Ich hoffe unser Beitrag hat Ihnen gefallen.

  • N. H.
  • Ö.S

 

 

Bildquelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/11-drohende-Kriege/Andreas-Rinke/btb-Taschenbuch/e484902.rhd

Flüchtlingsunterkunft

Am Dienstag, den 21.03.2017 waren wir in der Gerlinger-Straße und haben dort die Flüchtlingsunterkunft besichtigt. Dazu wurden der irakische Journalist Alaa Alhamedi und der deutsche Journalist Christian Schwägerl interviewt. Somit haben wir die Geschichte von Alaa gehört, wie und warum er nach Deutschland kam. Schließlich haben wir auch die Mitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft interviewt.

Nachdem wir unsere Fragen gestellt haben, stellte sich heraus, dass 450 Flüchtlinge in der Unterkunft leben. Davon sind die meisten mit afghanischer Herkunft und viele sind noch kleine Kinder. Pro Container wohnen bis zu fünf Menschen. Die Flüchtlinge fühlen sich besser, weil sie vorher in Sporthallen gelebt haben. Viele dieser Flüchtlinge kamen dorthin, manche sogar ohne Familie.

Hallo, liebe Leser und Leserinnen,

Mein Name ist Burak, ich bin vierzehn Jahre alt und möchte euch von meiner Perspektive aus erzählen, was ich am 21.03.2017 wahrgenommen habe und vielleicht sogar auch, was ich mir selbst für die Zukunft mitgenommen habe. Ich und meine anderen Klassenkameraden interviewten zwei Journalisten, den irakischen Journalisten Alaa Alhamedi und den deutschen Journalisten Christian Schwägerl. Alaa Alhamedi erzählte von seiner Flucht aus dem Irak nach Deutschland und die Gründe für seine Flucht. Was mich sehr emotional bewegt hat, war, dass er seinen Sohn ein Jahr lang nicht mehr gesehen hat und seine Frau den Kontakt zu seinem Sohn verboten hat. Ich finde es bedauerlich, seinen eigenen Sohn so eine lange Zeit nicht gesehen zu haben, schlimmer wird es, wenn die Familienmitglieder den Kontakt zum Sohn oder zum Kind verhindern. Und zum Schluss erklärte Christian Schwägerl, wie Journalisten arbeiten und ihre Information herbekommen. Letzten Endes fand ich, dass es eine sehr große Erfahrung für mich war und ich mehr dazu gelernt habe.

Autoren: Ahmad Ibrahim, Burak Cömert